Die Damenmannschaft des Post SV Chemnitz blickt auf eine außergewöhnlich erfolgreiche Hallensaison zurück. In der Oberliga präsentierte sich das Team über Monate hinweg als die dominierende Mannschaft der Liga. Mit konstant starken Leistungen, einer stabilen Defensive und einer gefährlichen Offensive setzte sich Chemnitz klar an die Spitze der Tabelle.
Am Ende stand nicht nur die Meisterschaft in der Oberliga, sondern auch der verdiente Aufstieg in die Regionalliga Ost, nachdem die Chemnitzerinnen auch in den entscheidenden Aufstiegsspielen ihre Stärke unter Beweis stellten.
Souveräne Oberliga-Saison
Bereits früh in der Saison zeigte sich, dass der Post SV Chemnitz zu den stärksten Teams der Liga gehört. Die Mannschaft überzeugte mit einem schnellen Kombinationsspiel, hoher Laufbereitschaft und großer mannschaftlicher Geschlossenheit.
Spiel für Spiel gelang es, Druck auf die Gegnerinnen aufzubauen und Torchancen herauszuspielen. Gleichzeitig arbeitete die Defensive sehr konzentriert und ließ nur wenige klare Möglichkeiten zu.
Mit 10 Siegen aus 10 Spielen und einem Torverhältnis von 52:15 spielte der Post SV Chemnitz eine perfekte Saison. Diese Bilanz unterstreicht die Dominanz der Mannschaft in der Oberliga und zeigt, wie konstant das Team über die gesamte Spielzeit hinweg auftrat.
Vier Chemnitzer Tormaschinen unter den Top 10
Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg war die Offensivstärke der Mannschaft. Gleich vier Spielerinnen des Post SV Chemnitz schafften es unter die Top 10 der Torjägerinnen der Liga.
Besonders hervorzuheben ist Lucy Scheibner, die mit 17 Treffern zu den treffsichersten Spielerinnen der Oberliga gehörte. Ebenfalls sehr erfolgreich war Annica Gertig, die mit 13 Toren regelmäßig für wichtige Treffer sorgte.
Auch Tanja Pöthe und Joe-Ann Weigelt trugen mit ihren Toren maßgeblich zum starken Angriffsspiel der Chemnitzer Mannschaft bei.
| Platz | Spielerin | Verein | Spiele | Tore/Spiel | Tore |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Helena Rehder | TSV Leuna | 10 | 1,9 | 19 |
| 2 | Lucy Scheibner | PSV Chemnitz | 10 | 1,7 | 17 |
| 3 | Julia Friese | HCLG Leipzig | 8 | 1,6 | 13 |
| 3 | Annica Gertig | PSV Chemnitz | 10 | 1,3 | 13 |
| 3 | Cindy Lang | HCLG Leipzig | 10 | 1,3 | 13 |
| 6 | Mariana Schaub | ESV Dresden 1 | 6 | 2,0 | 12 |
| 7 | Katharina Wiethüchter | HCLG Leipzig | 8 | 1,4 | 11 |
| 8 | Corinna Höhne | Freiberger HTC | 9 | 1,0 | 9 |
| 9 | Tanja Pöthe | PSV Chemnitz | 9 | 0,9 | 8 |
| 10 | Joe-Ann Weigelt | PSV Chemnitz | 10 | 0,7 | 7 |
Entscheidung in den Aufstiegsspielen
Nach der dominanten Oberliga-Saison wartete mit der Aufstiegsrunde die letzte Herausforderung. Dort traf der Post SV Chemnitz auf starke Gegner aus anderen Oberligen.
Doch auch in diesen entscheidenden Spielen zeigte die Mannschaft ihre Qualität. Bereits im ersten Spiel gelang ein überzeugender 6:1-Erfolg gegen den ATSV Güstrow. Die Chemnitzerinnen kontrollierten das Spiel über weite Strecken und nutzten ihre Chancen konsequent.
Im zweiten Spiel ging es gegen den CfL Berlin. In einer deutlich engeren Partie behielt der Post SV Chemnitz die Nerven und setzte sich mit 2:1 durch.
Mit zwei Siegen aus zwei Spielen gewann Chemnitz die Aufstiegsrunde und sicherte sich damit verdient den Aufstieg in die Regionalliga Ost.
Verdienter Erfolg für eine starke Mannschaft
Der Aufstieg ist der Lohn für eine geschlossene Mannschaftsleistung über die gesamte Saison hinweg. Einsatzbereitschaft, Teamgeist und eine klare taktische Ausrichtung prägten das Spiel der Chemnitzerinnen.
Mit dem Sprung in die Regionalliga Ost wartet nun eine neue sportliche Herausforderung. Gleichzeitig zeigt der Erfolg eindrucksvoll, welche positive Entwicklung das Damenhockey beim Post SV Chemnitz genommen hat.
Die Hallensaison 2025/26 wird damit als eine der erfolgreichsten Spielzeiten der Vereinsgeschichte in Erinnerung bleiben.

